E-Mails Verhaltensregeln
Vermeiden Sie bei E-mails unnötigen Ärger und peinliche Situationen, indem Sie folgende Regeln beim Schreiben und Versenden einer E-Mail beachten. Wahren Sie die Etikette im Internet (= "Netiquette") und nutzen Sie bewusst die Vorteile der E-Mail, ohne die Nachteile aus den Augen zu verlieren.
Inhalt:
1. Empfänger einer E-Mail bewusst auswählen2. Betreff der E-Mail
3. Bewusst, sachlich, informativ
4. Anrede, Form, Gruß in der E-Mail
5. Technische Anmerkungen zur E-Mail
1. Empfänger einer e-mail bewusst auswählen
Vor dem Schreiben einer E-Mail wählen Sie bewusst den Empfänger, der die E-Mail erhalten soll. Wenn Sie mit dem Schreiben der E-Mail fertig sind, kontrollieren Sie nochmals den eingetragenen Empfänger.
Empfänger, die Sie direkt ansprechen (wollen), werden direkt ins Adressfeld "An" oder "to" eingetragen. Empfänger, die Sie über den Inhalt der E-Mail nur mittels einer Kopie informieren wollen, tragen Sie ins Feld "CC" oder "Kopie" ein. Diese Adressfelder sind auch für die Empfänger sichtbar. Seien Sie sich also bewusst darüber, dass die Empfänger Ihrer E-Mail Kenntnis darüber erhalten, an wen Sie die E-Mail auch verschickt haben.
Sollen die Empfänger keine Kenntnis darüber erhalten, wer die E-Mail ebenfalls erhalten hat, tragen Sie weitere Empfänger in das Feld "Blindkopie" oder "Bcc" ein. Manche E-Mail Programme informieren jedoch darüber, dass die E-Mail an weitere nicht angezeigte Empfänger versendet wurde.
2. Betreff der E-Mail
Damit der Empfänger der E-Mail sofort weiß, um welches Thema es in der E-Mail geht, tragen Sie das Thema wie in einem Geschäftsbrief auch bei einer E-Mail ins Feld "Betreff" ein. Formulieren Sie das Thema kurz und aussagekräftig.
3. Bewusst, sachlich, informativ
Eine E-Mail soll wie ein Geschäftsbrief in erster Linie informieren. Das schnelle Medium und die Möglichkeit der Funktion "Antworten" verleitet allzu oft dazu, in Erwiderung einer Reklamation oder eines persönliches Angriffs schnell und im Affekt zu antworten. Das schadet in den allermeisten Fällen nur Ihnen selbst. Auch wenn Sie Ihre Antwort auf eine Reklamation in einer E-Mail verpacken, bleiben Sie bewusst, sachlich und informativ und vermeiden Sie unbedingt persönliche Angriffe.
4. Anrede, Form, Gruß in der E-Mail
Auch bei einer E-Mail gelten die grundlegenden Regeln über Geschäftsbriefe, Rechtschreibung und Grammatik. Ein Geschäftsbrief beginnt immer mit einer Anrede und endet mit einem Gruß. Das gilt auch für den Geschäftsbrief per E-Mail. Geben Sie Ihren üblichen und bei Ihren Kunden bekannten Stil nicht auf, nur weil Sie "mal schnell" eine E-Mail schreiben wollen. Die deutsche Rechtsschreibung und Grammatik gilt uneingeschränkt auch bei E-Mails. Seien Sie mit Abkürzungen und Smileys sparsam und verwenden Sie diese wirklich nur dann, wenn Sie sicher sind, dass der Empfänger diese auch versteht.
5. Technische Anmerkungen zur E-Mail
Üblicherweise enthält eine E-Mail am Ende einen Textbaustein, der den Gruß, den Namen und weitere Angaben zum Absender erhält. Eine unverschlüsselte E-Mail kann von vielen mitgelesen werden. Vertrauliche Informationen sollten daher nicht per E-Mail versendet werden, es sei denn, dass diese verschlüsselt übertragen werden. Wenn Sie sich nicht sicher sind über die technischen Gegebenheiten des Empfängers, verwenden Sie kein HTML, keine Codierung und keine Schriftarten, die bei Ihrem Empfänger vielleicht nicht dargestellt werden können.
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