E-Mails: Vorteile und Nachteile

Mit zunehmendem Tempo ersetzen E-Mails den klassischen Geschäftsbrief. Und auch der früher beliebte Telefonanruf wird immer öfter durch eine schnelle E-mail ersetzt. Die Vorteile der E-mails sind auf den ersten Blick unschlagbar: Schnell, einfach, kostenlos.

Inhalt:

1. Vorteile der E-mails
2. Nachteile der E-mails

 

1. Vorteile der E-Mails

E-Mails bieten jede Menge Vorteile gegenüber dem klassischen Geschäftsbrief. E-Mails sind schneller, einfacher und darüber hinaus kosten sie auch nichts.

  • kein umständliches Eintüten der E-mails,
  • innerhalb von Sekunden beim Empfänger und
  • noch dazu braucht man nicht einmal eine Briefmarke und
  • für das papierlose Büro ist sie sogar unersetzlich. 

Einfach ein Klick auf Senden und schon ist der Geschäftsbrief per E-mail beim Empfänger. Gegenüber dem Telefonanruf besteht der Vorteil der Erinnerungsfunktion von etwas Schriftlichem. Aber Vorsicht, eine klassische Beweiskraft im Rahmen einer gerichtlichen Auseinandersetzung hat die E-mail ohne besondere Signatur nicht. Nach dem Willen der Europäischen Kommission soll dies jedoch bald kommen. 

 

2. Nachteile der E-Mails

Genau aus den soeben genannten Vorteilen erwachsen eben auch die großen Nachteile der E-Mails. Eine schnell geschriebene E-Mail verleitet nicht wenige Versender dazu, die Information etwas nachlässig zu verpacken:

  • Rechtschreibfehler,
  • Fehler in der Grammatik und
  • stilistische Mängel
sind nahezu die Regel bei E-Mails.

Noch viel verheerender können E-Mails werden, wenn mal der falsche Empfänger in der Adresszeile steht. 

Irrtümlicherweise meinen auch viele, dass eine E-mail als Beweis für ein Angebot, Widerruf, Bestellung oder ähnliches gilt. Das ist ohne besondere Signatur der E-mail jedoch nicht so. E-mails haben in der gerichtlichen Auseinandersetzung keine Beweisfunktion im klassischen Sinne. Eine E-Mail kann von Seiten des Gerichts allenfalls im Rahmen der freien Beweiswürdigung berücksichtigt werden, beispielsweise zur Bestätigung einer Zeugenaussage. 





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