Berufsbild: Podologe, Podologin
Podologen gehören zu den medizinischen Fachberufen und unterstützen Dermatologen und Orthopäden bei ihrer Tätigkeit. Daneben arbeiten sie eng mit anderen Fachberufen im medizinischen und orthopädischen Bereich zusammen.
Podologen haben daher eine bedeutende Stellung in der vorbeugenden und therapeutischen Behandlung der Füße.
1. Selbständige und eigenverantwortliche Tätigkeit
Podologen führen selbständig fußpflegerische Behandlungsmaßnahmen durch und erkennen eigenständig pathologische Veränderungen am Fuß und vermitteln so eine weitergehende ärztliche Behandlung.
2. Tätigkeit im medizinischen Sektor
Podologen erbringen also sowohl vorbeugende und pflegerische Maßnahmen am Fuß als auch spezielle Behandlungspraktiken und Methoden.
3. Verwendung technischer Hilfsmittel
Die Routinearbeit der Podologen wird im wesentlichen durch Verwendung technischer Hilfsmittel durchgeführt, insbesondere mit Skalpell und modernen Fräsern.
4. Vielseitigkeit und Abwechslung
Podologen entfernen nicht nur schmerzende Hühneraugen, störende Schwielen und deformierte Fußnägel. Der Podologe oder die Podologin ist gleichzeitig auch Gesundheitsberater und gibt Tipps über die richtige Pflege der Füße und Beine.
Die Ausbildung vermittelt auch besondere Kenntnisse und Erfahrungen über Medikamente (Salben), Verbandmaterialien, Entlastungsmöglichkeiten und Badezusätze.
Auch sog. Risikopatienten wie Diabetiker, Bluter und Rheumatiker können nach Abschluss der Ausbildung fachgerecht behandelt werden.
5. Tätigkeitsfeld im Einzelnen
Über das Tätigkeitsfeld im Einzelnen können Sie sich bei dem Zentralverband der Podologen und Fußpfleger Deutschlands e.V. genauer informieren.
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