Linkverkauf

Der Linkverkauf - seien es Textlinks oder Postlinks - ist auch für junge Seiten eine Methode, um mit Inhalten auf Webseiten oder Blogs neben den klassischen Anzeigen Geld im Internet zu verdienen.

Inhalt:

1. Geld verdienen mit Linkverkauf
2. Portale für Linkkauf und Linkverkauf
3. Kriterien für Höhe der Einnahmen
4. Bedenken beim Linkverkauf

1. Geld verdienen mit Linkverkauf

Inzwischen gibt es auch schon einige Dienstleister am Markt, die Betreibern sog. inhaltsbezogenen Webseiten oder Blogs die Gelegenheit bieten, mittels Textlinks oder Postlinks neben den klassischen Google Adsense Anzeigen zusätzliche Einnahmen zu generieren. Wer bereits eine Webseite oder einen Blog mit qualitativ guten Inhalten erstellt hat, erfüllt schon die wesentlichen Voraussetzungen. Gerade für kleinere Webseiten mit interessanten Inhalten zu sog. Hobby- oder Nischenthemen eröffnet sich hier eine äußerst effektive Möglichkeit, mit wenig Aufwand zusätzliche Einnahmen zu generieren. Auch für etablierte und umfangreiche Webseiten oder Blogs sind die Portale für Linkkauf und Linkverkauf sehr interessant, da sich hier in der Regel schnell relevante Einnahmen erzielen lassen.

2. Portale für Linkkauf und Linkverkauf

Auf diversen Linkkauf-Plattformen können Webmaster ihre Internetseiten oder Blogs eintragen und zur Vermarktung bzw. zum Verkauf bestimmter Links freigeben. Die Dienstleister übernehmen in der Regel die Vermarktung und wickeln die administrative Arbeit zwischen Webmaster und Käufer ab. Der Käufer eines Links bezahlt den im Vorhinein bekannten Preis an den Dienstleister, welcher wiederum gegenüber dem Webmaster abrechnet und die Vergütung abzüglich einer Provision weitergibt. Außerdem bieten diese Dienste einen ganz entscheidenden Vorteil: da es am Markt nur einige wenige Anbieter gibt, konzentrieren sich auch die Käufer der Links auf diese Seiten, wodurch sich die Chancen auf einen erfolgreichen Verkauf erheblich erhöht. Je nach Anbieter wird die Aufnahme der angebotenen Links in das Redaktionssystem mittels Plug-in oder RSS-Feed automatisiert oder manuell durchgeführt. Auch die Preisgestaltung der Links ist zwischen den einzelnen Anbietern unterschiedlich. Während Linklift die Preise der angebotenen Textlinks festlegt, können diese bei Teliad mehr oder weniger selbst bestimmt werden. Der Verkauf von Textlinks ist eine der schnellsten und effektivsten Möglichkeiten, mit eigenen Webseiten oder Blogs relevante Einnahmen zu generieren und damit wirklich Geld zu verdienen.

3. Kriterien für Höhe der Einnahmen

Eines der wesentlichen Kritierien für die Höhe der Einnahmen ist nach wie vor der Page-Rank der URL, die auf den o.g. Portalen eingestellt werden. So können beispielsweise auf Seiten mit einem PR von 3 schon einzelne Links für 30 € verkauft werden. Zehn verkaufte Textlinks ergeben hier bereits monatliche Einnahmen von 300 € und mehr. Auch die Anzahl ein- und ausgehender Links auf die Webseite hat einen wesentlichen Einfluss auf den Wert eines Textlinks auf dieser Seite. Wer sich ernsthaft mit dem Thema Geld verdienen im Internet auseinandersetzt, kommt daher nicht daran vorbei, sich auch aktiv mit dem Thema des aktiven Linkmarketings auseinanderzusetzen. 

4. Bedenken beim Linkverkauf

Der Verkauf von Links ist jedoch nicht ganz ohne Risiko. Immer wieder ist zu lesen, dass Google solche Webseiten oder Blogs abstraft, die beim Verkaufen von Links "erwischt" werden, indem eine Abwertung des PageRanks oder eine Entfernung der Seite aus den Suchergebnissen erfolgt. Der Hintergrund für dieses Vorgehen ist das große Interesse von Google an einer natürlichen Entstehung der Linkbeziehungen im Internet, auf dem auch der Suchalgoryhtmus aufbaut. Webseiten und Blogs mit vielen eingehenden Links erfahren hier ein entsprechend hohes Ranking in Suchergebnissen, solche mit wenigen eingehenden Links entsprechend weniger. Durch den Kauf- bzw. Verkauf von Links wird diese Bewertungsbasis für Webseiten und Blogs in den Augen von Google unnatürlich beeinflusst. Deshalb will man den Handel mit Links weitestgehend unterbinden. Nichtsdestotrotz hat sich der Handel mit Links in der Praxis durchgesetzt und ist im Bereich der Suchmaschinenoptimierung nicht mehr wegzudenken. Wer auf seinen Webseiten oder Blogs Links verkaufen will, muss sich jedoch dem entgegenstehenden Interesse von Google bewusst sein und stets auf eine hohe Qualität und Themenrelevanz entsprechender Links achten. In diesen Fällen wird der Unterschied zwischen natürlichen und verkauften Links für eine Suchmaschine kaum zu erkennen ist. Anders ist dies jedoch bei Links, die in großer Anzahl und ohne thematische Relevanz zum Inhalt einer Seite verkauft werden.


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