Erleichterungen für Elektronische Rechnungen ab 01.07.2011

Der Weg für die Elektronische Rechnung ist frei und rückwirkend zum 01.07.2011 sind die bislang hohen Anforderungen an die elektronische Übermittlung von Rechnungen weggefallen. Der bisherige notwendige Nachweis der Echtheit der Herkunft und der Unversehrtheit des Inhalts wird deutlich erleichtert. Ab sofort können Elektronische Rechnungen auch über Kabel- und Funknetze versendet und empfangen werden und Rechnungen von Fax zu Fax gelten künftig nicht als elektronische, sondern als normale Papierrechnungen. (mehr …)

Leistungsort bei grenzüberschreitenden sonstigen Leistungen gem. § 3a UStG

Seit 01.01.2010 gelten für Sonstige Leistungen gem. § 3a UStG neue Regelungen zur Bestimmungen des Leistungsorts. Die neuen Regeln ergeben sich aus dem sog. „Mehrwertsteuerpaket“, das sich durch die Änderung der Mehrwertsteuer-Systemrichtlinie (MwStSystRL) ergeben hat und in Deutschland im Rahmen des Jahressteuergesetz 2009 (JStG 2009) umgesetzt wurde. Die umsatzsteuerliche Behandlung „Sonstiger Leistungen“ ist jetzt davon abhängig, wo sich der jeweilige Leistungsort befindet.

Hierbei ist zu unterscheiden zwischen

  • Sonstigen Leistungen an steuerpflichtige Unternehmer (sog. „B2B-Leistung“) und
  • Sonstige Leistungen an nicht steuerpflichtige Personen (sog. „B2C-Leistung“).

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