Die Domain im Anlagevermögen

Eine Domain ist die Internet-Adresse, unter der die Webseite eines Unternehmens oder selbständigen Freiberuflers zu finden ist. Die Regeln und Kosten für die Vergabe einer individuellen Domain werden durch die Vergabestelle (NIC = Network Information Center) der jeweiligen Top-Level-Domain festgelegt, z.B durch die DENIC für die Top Level Domains .de. Trotz immer neuer Domain-Endungen ist es heutzutage leider nur noch selten möglich, eine gewünschte Domain direkt von der Vergabestelle und ohne extra Kosten zu registrieren, es sei denn es handelt sich um ganz ausgefallene Phantasiebezeichnungen. Da der Erfolg einer Webseite u.a. auch vom Domain-Namen abhängig ist, werden bisweilen schon hohe Beträge bezahlt, um eine bereits registrierte Domain von einem Dritten zu erwerben und zu übernehmen. Insbesondere in diesen Fällen stellt sich dann die Frage, wie die Kosten für den Erwerb in der Buchführung bzw. in der Einnahmen-Überschußrechnung bzw. in der Bilanz zu behandeln sind. (mehr …)

Webseiten in Buchhaltung und Bilanz

Eine eigene Webseite gehört inzwischen zum Standard eines jeden selbständigen Unternehmens oder Freiberuflers. Das Internet entwickelt sich für Unternehmen zum Akquise-Instrument Nr. 1 und kaum ein Unternehmer oder Freiberufler kann es sich heute noch leisten, im World Wide Web nicht mit einer Webseite präsent zu sein. Doch wie sind eigentlich die Ausgaben für eine Webseite in der Buchführung oder in der Bilanz zu behandeln? Wird eine Webseite bilanziert und abgeschrieben? Macht es einen Unterschied, ob es sich um die erstmalige Erstellung einer Webseite durch eine Internet-Agentur oder um die Anpassung einer bereits bestehenden Webseite handelt? (mehr …)