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Der Trend zum Sharing nimmt zunehmend Tempo auf und die ersten Big Player im Sharing Business sind am Horitont schon sichtbar. Und bei der Finanzierung der kommenden Sharing-Giganten fließen noch größere Summen an Wagniskapital als bei Facebook und den anderen Social Media Firmen. In der Sharing Economy steht nicht mehr das Eigentum im Vordergrund, sondern das Teilen von Immobilien, Autos oder anderen Produkten. Sogenannte Marktplätze im Internet für Zimmer, Autos, Taxis oder andere Sharing-Güter und Dienstleistungen werden die bislang bestehenden Wirtschaftsmodelle und Branchen kräftig durcheinanderwirbeln. AirBnB und Uber sind nur zwei namhafte Beispiele für die Sharing-Welle, die sich am Horizont schon abzeichnet. DriveNow ist eine ähnliche Plattform, die in Deutschland immer mehr Nutzer finden und das sog. Carsharing betreibt. In der Theorie erhalten durch das Vermitteln und Teilen von Eigentum auch ärmere Schichten Zugang zu hochwertigen Gütern und Dienstleistungen, die sich bislang meist nur Menschen mit entsprechendem Einkommen leisten können, sei es eine luxuriöse Wohnung in den Metropolen dieser Welt, ein Taxi oder ein hochwertiges Fahrzeug.

Sharing Economy

Was sich auf den ersten Blick erstrebenswert anhört, wird jedoch nachhaltige und intensive Auswirkungen auf die betroffenen Branchen und Länder haben. Und grundsätzlich lässt sich jedes Produkt und jede Dienstleistung über einen Marktplatz teilen, solange die Zahl der Verbraucher stimmt. Selbst Kleidung, Schmuck oder andere Luxusgüter lassen sich grundsätzlich teilen. Wenn die Sharing Economy erst einmal einen gewissen Grad erreicht hat, wird das auch Auswirkungen auf die Absatzzahlen und Umsätze der Hotels, Reisebüros oder  Automobilfirmen und ihrer Zulieferer haben. Die Umsätze und Profite vieler werden sich auf wenige Marktplätze konzentrieren. Und da diese Marktplätze meist internationale Konzerne sind, werden nationale Regelungen zunehmend ins Leere laufen.

Die Motive zur Beteiligung an der Sharing Economy sind höchst unterschiedlich und sicherlich auch von der Einkommensstufe abhängig. Während für die einen der ökologische Aspekt am Teilen im Vordergrund steht, sehen die anderen vielleicht eher die ökonomischen Vorteile. Der Grundgedanke ist jedoch der gleiche: Vorhandene Ressourcen mehr Menschen zugänglich machen und dadurch effektiver nutzen. Weltweit ist der Anteil derer schon jetzt sehr hoch, die bereit sind, eigene Güter zu teilen und von anderen zu nutzen. Entscheidend für das weitere Wachstum der Sharing Economy wird aber auch das gesetzliche Regelwerk sein, das den jeweiligen Sharing-Modellen entgegenkommt oder zusätzliche Hürden schafft.

Infografik: Sharing ist weltweit akzeptiert | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Carsharing

Das Carsharing ist eigentlich keine neue Idee, weil das Teilen eines Autos schon etliche Firmen profitabel angeboten haben und anbieten. Mit den Möglichkeiten des Internets und des Smartphones lassen sich die Vorteile das Carsharing überregional und global ausbauen mit dem Effekt, dass Tausende regionaler Carsharing-Anbieter in Zukunft durch einige wenige ersetzt werden. Die ökologischen und ökonomischen Vorteile des Carsharing liegen auf der Hand und sind in den Metropolen und Städten am deutlichsten sichtbar, wo sicherlich auch die Bereitschaft zur Nutzung am höchsten ist. Blickt man noch ein paar Jahre weiter in die Zukunft, wird das Carsharing-Potential in Verbindung mit dem Auto der Zukunft überdeutlich.

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