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Beim Elektroauto aus dem 3D-Drucker sprechen wir noch nicht mehr von der Zukunft, sondern von der Gegenwart. Schon heute werden mit dem Elektroauto aus dem 3D-Drucker zwei der interessantesten Megatrends der kommenden Jahre miteinander kombiniert.

3D-Druck und Elektroautos

3D-Druck und Elektroautos darf man ohne Zweifel als die interessantesten Megatrends in den kommenden Jahren bezeichnet werden. Völlig abgefahren wird es, wenn man diese beiden Trends miteinander kombiniert und sozusagen das Elektroauto aus dem 3D-Drucker entstehen lässt. Und hier sprechen wir nicht von der Zukunft, da es diese Geschichte bereits gibt.

Von der Vision zur Normalität

Papier zu bedrucken ist heutzutage keine große Sache mehr. Nahezu jeder Haushalt verfügt über einen Drucker, auf dem sich Briefe oder Fotos ausdrucken lassen. Aber ein Auto ausdrucken? Wenn es nach einigen Visionären geht, soll auch der Druck eines Elektroautos in wenigen Jahren zur Normalität werden. Was in unserer Vorstellung wie eine Szene aus “Zurück in die Zukunft” anmutet, ist dank 3D-Drucktechnik gar nicht mehr so weit entfernt. Im Bereich der Medizin arbeiten Wissenschaftler bereits am Druck menschlicher Organe und Körperteile.

Der 3D-Druck steht noch am Anfang, aber schon heute ist absehbar, dass die Technik in Zukunft viele Bereiche der Industrie und Medizin nachhaltig revolutionieren wird. So ist es bereits heute möglich, Modelle aller vorstellbaren Gegenstände zu drucken, z.B. Teile für die Luft- und Raumfahrtindustrie oder die Medizin- und Zahntechnik. Der Vorteil des 3D-Drucks für die Industrie und Medizintechnik besteht darin, dass komplizierte Teile in wenigen Stunden maschinell hergestellt werden können, was neben den zeitlichen auch finanzielle Einsparungen bringt. Mittlerweile ist es auch möglich, Metall oder sogar organische Zellen zu drucken.

Das Elektroauto aus dem 3D-Drucker

Auch die Automobilbranche tüftelt ungehemmt an Möglichkeiten, den 3D-Druck für sich zu nutzen. Bereits 2010 entwickelte der amerikanische Ingenieur Jim Kor den “Urbee”, ein Hybridauto, dessen Karosserie und Innenausstattung vollständig aus dem 3D-Drucker stammen. Lediglich das Gestell des dreirädrigen Gefährts besteht aus Metall. Dieser Meilenstein wurde 2014 noch einmal überboten, als Local Motors in den USA den “Strati” auf der International Manufacturing Technology Show in Chicago vorstellte.

“Strati” ist Italienisch und bedeutet passenderweise “Schichten”. Zwar ist der Zweisitzer nicht das erste im 3D-Drucker entstandene Auto, dafür aber das erste Elektroauto dieser Art. Er besteht bereits fast vollständig aus einer Carbonmischung, lediglich Motor, Scheibe und Fahrwerk werden anschließend eingesetzt. Während die Herstellung des “Urbee” noch ganze 2.500 Stunden dauerte, benötigt der “Strati” lediglich 44 Stunden. Entdeckt habe ich diese Geschichte bei gratis-autobewertung.de, wo Sie mehr über dieses besondere 3D-Print-Auto erfahren können.

Der eine oder andere mag sich nun fragen, ob und wann er selbst sein erstes Elektroauto aus dem 3D-Drucker anfertigen kann. Local Motors plant beispielsweise, seinen “Strati” im nächsten Jahr auf den Markt zu bringen, für einen adäquaten Preis zwischen 16.000 und 27.000 Euro. Der Vorteil des 3D-Drucks besteht jedoch vor allem darin, Einzel- oder Ersatzteile am heimischen 3D-Drucker anfertigen zu können.  Mittlerweile gibt es übrigens schon den ersten Sportwagen aus dem 3D-Drucker, der durch 700 PS und eine umweltbewusste und günstige Herstellung besticht. Wir können also gespannt sein, was die Zukunft noch alles bereit hält?

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