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Ungeachtet der fortschreitenden Digitalisierung unserer Wirtschaft und Gesellschaft sind Visitenkarten unverzichtbar, um berufliche Beziehungen zu knüpfen (Networking). Kontakte sind nach wie vor enorm wichtig für den beruflichen Aufstieg oder Ausbau der Karriere. Das sog. Vitamin B ist in vielen Fragen und Bereichen das entscheidende Kriterium, ob der nächste Schritt auf dem Weg zum Erfolg gelingt.

Welche Informationen gehören auf die Visitenkarte?

Existenzgründer und Unternehmer können mit einer Visitenkarte viele Punkte bei ihrem Gegenüber sammeln, wenn diese alle notwendigen Informationen enthält sowie optimal gestaltet und hochwertig gedruckt ist. Bevor Sie Ihre Visitenkarten erstellen lassen, sollten Sie daher die folgenden Ratschläge, Tipps und Tricks rund um die Visitenkarte beachten.

Immer wieder liest man, dass bei Visitenkarten das Prinzip „weniger ist mehr“ angesagt ist. In meinen Augen ist das ein Trugschluss. Zwar genügen Informationen wie Name, Firma und Kontaktdaten, aber meines Erachtens sollte man mit wichtigen Informationen und Details nicht geizen. Dafür sind Visitenkarten ja schließlich da. Eine Visitenkarte muss dem Empfänger alle Informationen liefern, damit er einen einfachen und direkten Zugang zu Ihnen erhält. Außerdem soll der Empfänger sofort alle wesentlichen Informationen über Ihre Stellung bzw. Ihren Beruf haben. Je mehr wichtige Details auf der Visitenkarte vorhanden sind, desto höher ist auch der Erinnerungswert an Ihre Person. Ist dagegen zusätzliche Recherche notwendig, verschwindet die Visitenkarte oft im Nirvana irgendeines Ablagesystems oder – noch schlimmer – im Papierkorb.

Außerordentlich wichtig ist auch die Abstimmung der visuellen Erscheinung der Visitenkarten mit dem bereits vorhandenen Corporate Designs des Unternehmens. Das Corporate Design gehört jedoch bereits im frühen Stadium der Selbständigkeit zu den Themen, die auf keinen Fall vernachlässigt werden sollten.

Mit Informationen auf Visitenkarten nicht geizen

Daher erscheinen mir Visitenkarten mit folgenden Informationen empfehlenswert:

  • Firmenlogo und Firmenname
  • Adresse und Homepage der Firma
  • Vorname & Name
  • Akademischer Titel /Grad
  • Berufliche Stelle bzw. Funktion im Unternehmen
  • E-Mail
  • Telefonnummer
  • Fax-Nr.
  • Mobilfunk-Nummer

Funktion der einzelnen Informationen

Das Firmenlogo sowie der Firmenname sind unverzichtbar. Es gibt zwar (anders als bei Geschäftsbriefen) keine gesetzlich zwingenden Anforderungen an den Inhalt einer Visitenkarte, aber die Regeln zur Firmierung sollten dennoch auch auf der Visitenkarte beachtet werden. Handelt es sich um ein Unternehmen, dessen Marktstellung oder Markenbildung noch nicht allzu sehr gefestigt ist, kann ein kompakter Claim hilfreich sein. Ein Claim ist einem Slogan sehr ähnlich und zeigt sofort auf, wofür Ihr Unternehmen steht. Klären sie kurz darüber auf, welche Ziele Ihre Firma erreichen möchte. Ein Schlagwort ist ideal.

Akademische Titel, Beruf, Stellung im Unternehmen

Der akademische Grad sollte in seiner Ausführung auf das Land abgestimmt sein, in dem die Visitenkarten zum Einsatz kommen. In manchen Ländern wie Deutschland oder Österreich kann man auch den Bachelor oder Master Titel auf der Visitenkarte sehen. Jedoch sind diese Titel in den meisten anderen Ländern kaum übersetzbar und führen daher nur zu Verwirrungen. Akademische Titel wie Dr. oder Prof. sind international bekannt und genießen auch außerhalb Deutschlands hohes Ansehen. Im Übrigen kommt man hierüber leicht in ein Gespräch.

Die berufliche Stelle und Funktion im Unternehmen gehören ebenfalls zwingend auf die Visitenkarte, insbesondere im asiatischen Raum. In Asien wird sowohl auf den Inhalt als auch auf die Art der Übergabe einer Visitenkarte wird sehr viel Wert gelegt. Als CEO eines Unternehmens werden Sie sofort anders behandelt. Achten Sie darauf.

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