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Selbständig als Journalist oder Autor ist eine Herausforderung, aber auch spannend. Im Zuge der Digitalisierung unterliegt auch der Journalismus einem intensiven Wandel. Das hängt mit zahlreichen Faktoren zusammen. Nicht nur die Bedeutung der Printmedien lässt nach, sondern auch diverse Trends im Internet spielen eine zunehmend wichtige Rolle. Doch das ist bei weitem nicht alles, was die Anforderungen an selbständige Journalisten tiefgreifend verändert. Das Berufsbild unterliegt insgesamt einem Wandel, der sich nicht aufhalten lässt.

Zukunft des Journalismus

Viele Menschen fragen sich aktuell, wie es um die Qualität und die Zukunft des Journalismus bestellt ist. Diese Fragen sind vor dem Hintergrund der Begriffe #fakenews und #Framing oder der Relotius-Affäre durchaus berechtigt. Allerdings ist auch nicht davon auszugehen, dass der Journalismus wegen der Digitalisierung aussterben wird. Eine solche Prognose würde verkennen, dass es auch im Bereich Journalismus schon früher Veränderungen gab und es durchaus zukunftsträchtige Konzepte gibt. Man könnte sogar behaupten, dass Informationen mit hoher Qualität zu bestimmten Themen ein hohes Potential haben. Aus meiner Sicht gibt es für selbständige Journalisten durchaus Bedarf, die Bedürfnisse der Menschen nach Informationen und Orientierung in einer sich ändernden Welt zu bedienen. Die klassischen Medien tun sich immer schwerer damit, den Menschen die gegenwärtigen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen in der Welt zu erklären. Und das schwindene Vertrauen in die klassischen Medien spielt hier ebenfalls eine Rolle. Als gutes Beispiel erscheint die Seite think-beyondtheobvious.com geeignet, die unabhängige Stimme zur globalen Wirtschafts- und Finanzlage. Wer hier mithalten will, benötigt aus meiner Sicht jedoch eine gute journalistische Ausbildung und ein Talent zum Schreiben. Ersteres wird in dem Lehrgang Unternehmerischer Journalismus angeboten, der neu in Deutschland angeboten wird und den digitalen Medienwandel vor Augen hat. Neugierig geworden?

Was ist unternehmerischer Journalismus?

Bei dem Lehrgang des Unternehmerischen Journalismus handelt es sich um ein recht neues Konzept. Es ist das erste vergleichbare Angebot in Deutschland. Im Fokus des Lehrgangs stehen die beruflichen Veränderungen, die Journalisten im Zuge der Digitalisierung betreffen. Angeboten wird der Lehrgang von einer Journalistenschule des DFJV, der Deutschen Journalisten-Akademie. Wie auch die anderen Lehrgänge ist auch dieser komplett digital. Das erforderliche Wissen wird unter anderem über videobasierte Vorlesungen, Online-Skripte, Online-Praxiswerkstätten und Webinare vermittelt. Die Dauer des Lehrgangs beträgt sechs Monate.

Lehrinhalte

Während der Studienzeit erwerben angehende Journalisten Kenntnisse in Betriebswirtschaft, Recht und Finanzen. Natürlich stets mit einem journalistischen Schwerpunkt. Diese Fachkompetenzen sind jedoch nur ein Teil von dem, was der Lehrgang umfasst. Auch die Fragen rund um die Existenzgründung spielen eine wesentliche Rolle. Dabei konzentriert sich der Lehrgang nicht nur auf den Gründungsprozess an sich, sondern auch die Entwicklung einer Geschäftsidee und eines Geschäftsmodells. Begleitet wird der Lehrgang von Profis im Bereich der Medien und des Entrepreneurships. Auch die Interaktion mit anderen Kursteilnehmenden ist möglich. Der Lehrgang orientiert sich an den Angeboten des Tow-Knight Centers for Entrepreneurial Journalism (New York).

Selbständig als Journalist in Zukunft

Mit dem notwendigen Blick auf den Wandel des Journalismus in der Zukunft ist der Lehrgang eine interessante Alternative zu anderen klassischen journalistischen Lehrgängen. Dort wird der digitale Medienwandel (noch) nicht ausreichend adressiert. Viele haben daher vor allem beim Einstieg in den Journalismus Probleme. Ihnen fehlt die nötige Orientierung. Und genau das macht den Lehrgang so attraktiv. Zum einen sind die Studierenden auf den digitalen Wandel vorbereitet. Zum anderen wissen sie, wie sie sich auf dem Markt ertablieren können. Wie alle anderen selbständigen Unternehmer muss auch der selbständige Journalist Geld verdienen. Hierin liegt sicherlich die größte Herausforderung in einem übersättigten Markt, zahlende Kunden zu finden.

Ausbildung an der Deutschen Journalisten-Akademie?

Der Lehrgang des Unternehmerischen Journalismus ist noch recht neu und wird bislang ausschließlich von der Deutschen Journalisten-Akademie angeboten. Für angehende Studierende ist es daher natürlich interessant zu wissen, ob sich eine Ausbildung lohnt. Eine pauschale Antwort darauf gibt es nicht. Schließlich hängt das von zahlreichen Faktoren ab. Wesentliche Voraussetzung ist ein grundlegendes Interesse am Journalismus und der Wunsch, diese Tätigkeit als selbständiger Journalist auszuüben. Sie ist komplett digital und stellt zudem einige Aufbaulehrgänge zur Verfügung. Dadurch können bestehende Kompetenzen vertieft werden. Es kann also definitiv nicht schaden, sich das Angebot etwas näher anzuschauen.

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