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Eine solide Finanzierung ist neben den persönlichen Fähigkeiten des Existenzgründers und einer guten Geschäftsidee eine der wesentlichen Grundlagen für eine erfolgreiche und nachhaltige Existenzgründung. Gerade bei einem Start-up in die Selbständigkeit muss auf die Ausgaben besonders geachtet werden, um nicht allzu schnell in Liquiditätsprobleme zu geraten, die zu den häufigsten Ursachen für das Scheitern einer Existenzgründung gehören. Daher ist es unumgänglich, bereits vor der Gründung das Budget sowie die komplette Finanzierung der laufenden Kosten zu planen.

Erfolgreiche Existenzgründung mittels solider Finanzierung

Zu Beginn einer jeden Existenzgründung steht eine gute Geschäftsidee. In der Folge gilt es, den obligatorischen Businessplan zu erstellen. In diesem werden nicht nur die Rechtsform sowie das Produkt und die Marktanalyse eingebracht, sondern mit der Finanzplanung wird hier auch ein wesentlicher Baustein einer erfolgreichen Existenzgründung kalkuliert. Häufig steht nicht genügend Eigenkapital zur Verfügung, um notwendige Investitionen oder Marketing finanzieren zu können. In dieser Situation besteht dann die Notwendigkeit, auf Fremdkapital zurückzugreifen, wobei sich viele Banken aus der Finanzierung von Existenzgründungen und Start-ups zurückgezogen haben. Es stehen verschiedene Finanzierungsmodelle zur Auswahl, wie zum Beispiel

  • die Finanzierung durch Förderbanken,
  • staatliche Gründungszuschüsse,
  • Privateinlagen durch einen Investor,
  • Gründungsstipendien
  • oder das Crowdfunding, das gerade in Deutschland noch viel Potenzial bietet.

Allen Finanzierungsmodelle verfolgen den Zweck, die Existenzgründung auf eine möglichst starke und nachhaltige Basis zu stellen.

Finanzierung der laufenden Kosten

Einer der häufigsten Fehler der Existenzgründer ist die fehlerhafte Planung und Einschätzung der laufenden Betriebskosten, die leider allzu häufig zu gering eingeschätzt werden. Da eine Nachfinanzierung in der Praxis nicht nur äußerst schwierig ist und von den Banken sehr negativ angesehen werden, sollte die gewünschte Kreditsumme von Anfang an alle notwendigen Investitionen und auch die laufenden Betriebskosten für die ersten drei Jahre umfassen, wobei auch auf die Finanzierungskosten zu achten ist, die heutzutage mit einem möglichst geringen Zinssatz deutlicher einfacher zu decken sind als in Hochzinsphasen.

Bei der Finanzplanung ist es daher immer empfehlenswerter, bei den finanziellen Mitteln einen großzügigen Puffer einzuplanen und nicht zu optimistisch zu kalkulieren, um allen Eventualitäten vorzubeugen, da es ansonsten schnell zu finanziellen Engpässen kommen kann. Bei der Kreditaufnahme müssen daher mindestens die ersten sechs bis zwölf Monate eingeplant werden sowie die weitere Anlaufphase zur Kundengewinnung. Hierbei sind nicht nur die laufenden Kosten zu berücksichtigen, sondern auch sämtliche Startkosten, die einmalig anfallen. Mit einer soliden Finanzgrundlage können Existenzgründer deutlich entspannter und vertrauensvoller auf ihre Zukunft blicken.

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