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Die Gründung eines Unternehmens ist für den Existenzgründer regelmäßig eine einmalige Sache und erfordert oft Wissen und Erfahrung, die beim Gründer nur in Ansätzen bzw. noch garnicht vorhanden sind. Während die Gründung eines Einzelunternehmens mehr oder weniger einfach ist und quasi nur die Gewerbeanmeldung bzw. bei Freiberuflern die Anmeldung beim Finanzamt benötigt wird, ist die Errichtung einer GmbH schon deutlich aufwendiger und komplizierter, da hier einige formale Aspekte zu beachten sind und formale Dokumente bzw. Verträge erstellt werden müssen.

Doch schon an dieser Stelle muß der Existenzgründer entscheiden, mit welcher Rechtsform er in die Selbständigkeit starten will. Soll er/sie das einfache, flexible und sehr günstige Einzelunternehmen wählen oder doch die formale und „teure“ GmbH mit eingebauter Haftungsbeschränkung? Soll die Selbständigkeit zunächst parallel zu einer Festanstellung getestet werden oder geht man gleich in die Vollen? Wie sieht die soziale Absicherung eines Selbständigen aus? Das sind nur ein paar typische Fragen, die sich vor oder im Rahmen einer Existenzgründung stellen und beantwortet werden müssen. Dank Internet werden die meisten dieser Fragen an der einen oder anderen Stelle gut beantwortet, aber es geht auch einfacher. Sowohl in Deutschland als auch in Österreich gibt es zahlreiche Gründungsberater und Steuerberater, die sich diesen typischen Fragen von Existenzgründern annnehmen und im Rahmen einer All Inklusive Gründungsberatung beantworten. Die Kosten sind überschaubar und der angehende Unternehmer erhält sozusagen einen Crashkurs zum Thema Startup.

Selbständige Unternehmer, sei es als Gesellschafter einer GbR, als Geschäftsführer einer GmbH oder als alleinschaffender Freiberufler, sind mit dem deutschen Steuerrecht schnell und regelmäßig überfordert und kaum in der Lage, die monatliche Umsatzsteuervoranmeldung korrekt beim Finnzamt einzureichen, ganz zu schweigen davon, den jährlichen Gewinn ordnungsgemäß zu ermitteln und die Steuererklärungen vollständig und richtig auszufüllen. Das ist sicherlich in Deutschland so, wird aber in Österreich oder in anderen Ländern nicht anders sein. Bevor sich kreative und begabte Unternehmen also mit den Themen Lohnabrechnung, Buchführung, Jahresabschluß und Steuererklärung herumquälen, sollten sie diese Angelegenheiten alsbald – warum also nicht gleich zu Beginn – einem versierten Steuerberater übergeben. Die Kosten hierfür lassen sich meistens im Vorfeld recht genau abklären. Ein Tipp vom Fachmann: Vertrauen Sie Ihre Steuerangelegenheiten nicht unbedingt dem billigsten Anbieter an.

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