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In dem großen Bereich E-Commerce entstehen ständig und mit zunehmendem Tempo neue Geschäftsmodelle. Die Digitalisierung der Gesellschaft schreitet voran und bestimmte auch die Themen der diesjährigen Cebit 2015. Internet der Dinge und Industrie 4.0 sind nur zwei Stichworte, die im Moment en vogue sind. Auch in meiner Kanzlei ist deutlich spürbar, dass Start-Ups zum größten Teil im Online-Business entstehen und das Internet die alles verbindende Materie ist.
Die Zukunft ist digital, ob uns das gefällt oder nicht. Und das Thempo der Digitalisierung nimmt atemberaubend zu. Die größten Geschäftschancen in der Zukunft sind kaum noch vom Internet zu trennen und immer mehr Offline-Geschäfte werden ins Online-Business verlagert, um im oder mit dem Internet Geld zu verdienen. Um nur ein paar Trends beim Namen zu nennen:

  • Online-Marketing und Werbung statt Anzeigen in Printmedien,
  • Streaming von Musik, Filmen und TV statt Kino oder Fernsehen,
  • E-Books statt Bücher,
  • Software per Download statt DVD oder CD.

Darüber hinaus sind auch völlig neue Geschäftsmodelle entstanden, die vor wenigen Jahren noch völlig unbekannt waren:

  • Entwicklung und Verkauf von Apps für Smartphone oder Tablets;
  • Auslagerung von IT und Software auf Dritte (Cloud-Computing).

Gleichzeitig ist mit der Digitalisierung der Gesellschaft und Wirtschaft eine enorme Beschleunigung der Globalisierung zu beobachten, die auch kleineren und mittleren Unternehmen riesige Wachstumschancen eröffnet, aber auch vor neue Herausforderungen stellt. Durch die Nutzung von Netzwerken, Computern und Daten werden Produkte und Dienstleistungen in immer größerem Maße grenzüberschreitend angeboten, wobei dies auch zahlreiche Fragen im Bereich des Steuerrechts aufwirft, insbesondere im Bereich der Umsatzsteuer.

Und je mehr die Digitalisierung voranschreitet, desto umfassender, schneller und intensiver werden die Veränderungen der Gesellschaft und der Wirtschaft sein, auf die sich Unternehmer und Verbraucher einstellen müssen. Entwicklungen wie Crowdfunding, Sharing, E-Learning oder 3-D-Drucker lassen schon jetzt erahnen,

  • welche Chancen für neue Geschäftsmodelle und
  • Gefahren für etablierte Produkte und Unternehmen

in der Zukunft noch warten.

Wer die neusten Trends und Entwicklungen verschläft, wird sich bald auf der Verliererseite wiederfinden. Hiervon können die Musik- und Filmindustrie, Verlage und Stromkonzerne schon ein Lied singen. Erfolgreich werden nur diejenigen sein, die sich schnell genug an die Veränderungen anpassen können.

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