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Mit Restposten handeln und reich werden!? Was beim Hersteller oder Händler wegen Fehlproduktionen, Produktionsüberhängen, stornierten Bestellungen, B-Ware oder auch Konkursware nicht mehr zu verkaufen ist, landet noch lange nicht im Müll. Gerade diese Waren sind für Händler mit Restposten und Sonderposten äußert interessant, da sie meist weit unter Wert verkauft werden und somit eine deutlich höhere Gewinnmarge versprechen.

Über Ebay oder eigene Online-Shops verkauft, bringen solche Restposten ordentliche Gewinnspannen mit sich. Niedrige Einkaufspreise und geringe Vertriebskosten sorgen dann für ein ordentliches Plus in der Kasse. In der aktuellen Ausgabe von Auktionsideen wird im Titelthema „Handel mit Restposten“ erläutert, welche Grundvoraussetzungen für einen erfolgreichen Handel mit Restposten erfüllt sein sollten:

  • Lückenloser Marktüberblick
  • Flexibilität und Entscheidungsfreudigkeit sowie
  • schnelles Reaktionsvermögen.

Angesichts der guten Verdienstchancen hat der Konkurrenzdruck beim Handel mit Restposten jedoch schon merklich zugenommen, so dass oft nicht viel Zeit bleibt, um ein Angebot anzunehmen oder abzulehnen. Letztlich muss ein Händler über die Fähigkeit verfügen, den Wert eines Sonderpostens und die Chancen zum Verkauf innerhalb von kürzester Zeit zutreffend einschätzen zu können. Besonders häufig sind die Restposten-Angebote im Bereich Mode, wo Anbieter und Händler regelmäßig ihre Lagerflächen für die neue Saison freimachen müssen. Noch bevor eine aktuelle Kollektion wirklich veraltet ist, beginnt schon wieder der Sonderverkauf der Reste, um Platz für neue Waren zu schaffen. Das gleiche gilt für Saisonartikel, die beispielsweise zu Ostern oder Weihnachten verkauft werden.

Auktionsideen - Handel mit Restposten

Auktionsideen - Handel mit Restposten

Interessant sind auch Restposten aus Fehlproduktionen beim Hersteller. Hier handelt es sich um Waren, die zwar nicht nach den Vorstellungen des Auftraggebers hergestellt wurden, aber davon abgesehen völlig mangelfrei sind. Zu denken ist z.B. an ein Produkt, dass in grüner Farbe bestellt, allerdings in blauer Farbe produziert wurde. Während diese Produkte für den Hersteller und den Auftraggeber wertlos sind, können Händler mit Restposten hier noch richtig Geld verdienen. Für deren Kunden ist es egal, ob die Bluse, Hose oder Jacke grün, blau oder rot ist. Weitere Ursache für Restposten sind Aktionen, Sortiments- oder Anbieterwechsel oder Auslese während der Inventur. So entstehen während einer Inventur immer wieder Mischpalleten, die an Restpostenhändler verkauft werden. Last but not least sind Restposten aus Insolvenzen, Geschäftsauflösungen, Havarien oder Versteigerungen zu nennen. Wie man sieht, gibt es unzählige Ursachen für Restposten und der Markt floriert.

Das Online-Magazin Auktionsideen beschäftigt sich in seiner aktuellen Ausgabe (Nr. 88, Februar 2011) mit den Methoden und dem Potenzial beim Handel mit Restposten und ist für den ersten Einstieg in dieses Geschäft sehr zu empfehlen. Inhaltlich wird dargestellt, wie man an attraktive Restposten gelangt und was in Sachen Recht, Qualität und Wiederverkauf zu beachten ist. Auch der erfahrene Händler mit Restposten findet sicher noch einige neue Aspekte, insbesondere in der Aufsteller der wichtigsten Messen und der führenden Handelskontakte für Rest- und Sonderposten. Weitere Themen beschäftigen sich mit dem Handel von Musikinstrumenten auf Ebay und einem neuen Tool, mit dem sich die Quote der Kaufabbrüche im E-Commerce deutlich reduzieren lässt.

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