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Bestmögliche Ausbildung und idealerweise ein Hochschulstudium gehören zu den wichtigsten Eigenschaften und persönlichen Voraussetzungen, um erfolgreich selbständig zu sein und sich dadurch die Basis für eine finanzielle Unabhängigkeit zu schaffen. Die Wahl des Studiengangs sollte dabei abhängig in erster Linie von den persönlichen Interessen, den beruflichen Wünschen und auch vom Angebot der Universitäten abhängig sein. Aus eigener Erfahrung kann ich dazu nur empfehlen, schon während des Studiums so viele internationale Erfahrung wie möglich zu sammeln.

Neben den Klassikern BWL und Medizin ist es vor allem das Jurastudium, was gemeinhin am meisten Chancen für eine interessante Tätigkeit nach dem Studium bietet, auch als selbständiger Freiberufler. Die genauen Regelungen des Studiengangs sind dabei von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. In der Regel beträgt die Studienzeit bis zum 1. Staatsexamen etwa fünf Jahre, wobei man damit noch nicht am Ziel „Volljurist“ angelangt ist. Das 1. Juristische Staatsexamen besteht aus einem schriftlichen Pflichtprüfungsteil mit mehreren schriftlichen Prüfungen und hohem Einfluß auf die Endnote sowie einer mündlichen Prüfung im Anschluss. Der Prüfungsstoff umfasst alle Teilbereiche des Studiums aus dem Strafrecht, Zivilrecht und Öffentlichen Recht und ist in allen Bundesländern einheitlich gestaltet. Den kleineren Teil der Endnote des Staatsexamens macht die Schwerpunktprüfung (Wahlfach) aus, deren Form an jeder Universität individuell gestaltet wird.

Das Repetitorium

Genau wie in der Medizin kommen auch Jurastudenten um ein intensives Lernen nicht umhin und müssen über ein umfangreiches theoretisches Wissen zu Gesetzen, Paragrafen und vielem mehr verfügen. Der Lernprozess gestaltet sich auch deshalb schwierig, weil sämtliche Teilbereiche innerhalb kurzer Zeit abgefragt und daher parallel wiederholt werden müssen. Auf dem Weg in die Prüfung hat jeder Student seine eigene Vorlieben und Vorlieben, aber das klassische Repetitorium ist nach wie vor die „beliebteste“ und sicherste Methode, um das Examen erfolgreich zu bestehen. Einige verbarrikadieren sich in der Bibliothek, andere lernen lieber daheim und wieder andere setzen sich in Lerngruppen zusammen, um praktische Fälle gemeinsam zu lösen. Auch multimediales Lernen über das Internet findet immer mehr Anhänger. Hier kann man sich Vorträge von Dozenten ansehen, bekommt umfangreiches Lernmaterial und kann anhand von Kontrollfragen sein Wissen auf die Probe stellen. Die Online-Kurse behandeln deutsches Zivilrecht, Strafrecht und Öffentliches Recht und sind wie ein klassisches Repetitiorium aufgebaut. Schade, daß es so etwas zu meiner Zeit noch nicht gegeben hat.

Lernen mit System

Schon zu meiner Zeit war das intensive Repetitorium vor dem 1. Staatsexamen mit dem intensiven Wiederholen der theorethischen Grundlagen und der praktischen Anwendung die sicherste Methode, um die Prüfungen erfolgreich zu bestehen. Es geht darum, den immensen Prüfungsstoff in einem bestimmten Zeitraum zu wiederholen, zu vertiefen und auf den praktischen Fall im Staatsexamen anzuwenden. Weder die eigenen Mitschriften der Vorlesungen noch die große Zahl an Fachbüchern ist hierzu geeignet, da meines Erachtens bei dieser Lernmethode das System fehlt. Daher halte ich die Online- Plattform lecturio.de zumindest insoweit für eine empfehlenswerte Alternative zum klassischen Präsenz-Repetitorium, wenn lokal kein Anbieter vorhanden ist oder nicht in der erforderlichen Qualität. Nur wer den Lernprozess systematisch und in der richtigen Reihenfolge gestaltet, hat gute Chancen zum erfolgreichen Bestehen der schwierigen schriftlichen Prüfungen.

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