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In wenigen Tag heißt es auf dem Oktoberfest in München wieder „O`zapft is“ und unter den mehr als sechs Millionen Wiesnbesuchern befinden sich wie jedes Jahr auch viele Unternehmer und Selbständige, die entweder als Arbeitgeber einen „Betriebsausflug“ auf die Wiesn organisiert haben oder als Unternehmer guten Kunden, Lieferanten oder potentiellen Auftraggebern ein besonderes Abenteuer anbieten wollen.

Für Münchner Unternehmen gehört der Besuch der Wiesn zur Tradition und somit fast zum Muß, entweder gemeinsam mit den Mitarbeitern, wichtigen Geschäftskunden oder mit ausländischen Geschäftspartnern, die sich unter dem Einfluß der einzigartigen Stimmung und des Alkohols im Oktoberfestbier zu einem Deal hinreißen lassen, den sie unter „normalen“ Umständen nicht abschließen würden. So gesehen ist das Oktoberfest in München ein einmaliger Standortvorteil der bayerischen Landeshauptstadt. Wer jedoch einen Tisch in einem der großen Festzelte reservieren will, muss dies frühzeitig organisieren, weil die rund 100.000 Plätze in den Festzelten schon Monate vor Beginn der Wiesn ausgebucht sind, insbesondere am Wochenende. Für das geschäftliche Meeting auf dem Oktoberfest eignet sich eher eine Box, wo der Geräuschpegel auch noch ein Gespräch miteinander ermöglicht. Was für private Wiesnbesucher oft der heiße Flirt und vielleicht der Beginn einer lebenslangen Freundschaft oder Ehe ist, kann für Unternehmer der Beginn einer erfolgreichen Geschäftsbeziehung sein. Insoweit darf man das besondere Flair und die Stimmung auf dem Oktoberfest nicht unterschätzen.

Es scheint zwar so, als ob auf der Wiesn alljährlich das absolute Chaos herrscht, aber nichtsdestotrotz gibt es zahlreiche offizielle und auch ungeschriebene Regeln. Der Trend zu Tracht, Dirndl und Lederhosen ist auf dem Oktoberfest nicht mehr zu übersehen und so gilt es inzwischen als ausgesprochen „unschick“, in Strassenkleidung oder Bussinesskleidung zu erscheinen. Vielmehr erscheint Frau im Dirndl und Mann in der Lederhose. Während es die Männer mit der Lederhose etwas einfacher haben und hier nicht allzu viele Fehler begehen könnten, sollten Frauen die wesentlichen Basics zum Dirndl beherrschen. Es wäre doch etwas peinlich, als verheiratete Chefsekretärin mit der „Schleife vorne links“ zu erscheinen, weil Frau hiermit zu erkennen gibt, einem Flirt „und vielleicht etwas mehr“ aufgeschlossen gegenüber zu stehen. Gerade die Frauen haben auf dem Oktoberfest mit einem trendigen und farbenfrohen Dirndl und Betonung der weiblichen Formen alle Trümpfe in der Hand, die Augen und Herzen der Männer zu verzaubern.

Wer geschäftlich auf die Wiesn geht, sollte sich auch dementsprechend verhalten. Dazu gehört, nicht mehr zu trinken, als man verträgt. Und das ist auf der Wiesn garnicht so einfach. Das Oktoberfestbier ist ein süffiges Festbier mit deutlich mehr Alkohol als das übliche Helle und wird nur literweise ausgeschenkt. Die erste Maß ist deshalb meist rasch getrunken, hinterlässt beim ungeübten Trinker aber auch schnell seine Spuren. Der Abend ist jedoch lange und das nächste „Prosit“ kommt bestimmt bald. Deshalb gilt: „runter vom Gas und langsam trinken“. Damit erhöht man auch die Chancen, den Abend ohne größere Ausfallserscheinungen zu überstehen. Trotz allem Spaß und Heiterkeit sollte man auch auf der Bierbank gewisse Regeln einhalten, die sich aus der Stellung im Unternehmen ergeben.

 

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