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Zahlen Sie auch zuviel für ein Girokonto? Für die meisten Kunden sind die Gebühren, die jeden Monat bzw. jedes Quartal für die Kontoführung, Überweisungen und Daueraufträge anfallen, ein lästiges Ärgernis. Doch das muss nicht sein. Girokonten gibt es auch kostenlos, wie ein Überblick über die aktuell günstigsten Angebote auf diesem Portal beweist. Es gibt auch einige Banken, die mit einem kostenlosen Girokonto werben, weil die Gebühren vielen Kunden ein Dorn im Auge sind.

Vergleichen lohnt sich beim Girokonto

Viele Kreditinstitute werben zwar mit dem kostenlosen Girokonto, aber näher betrachtet halten viele Anbieter ihre Versprechen nicht. Denn zu den Kriterien für ein kostenloses Konto zählen nicht nur die Bankgebühren für die „nackte“ Kontoführung, sondern auch die EC-Karte und die Kreditkarte für das Konto sollten beim kostenlosen Konto eigentlich umsonst sein. Diese Kriterien erfüllten in einem bundesweiten Test jedoch gerade einmal 8 von 73 verschiedenen Banken.

Geschichte zum Girokonto

Das Girokonto wird von den Banken für ihre Kunden geführt, um den Zahlungsverkehr abzuwickeln. Als Pioniere des Bankwesens gelten in Europa die Templer. Der Orden von Kreuzfahrern bot Reisenden zur Zeit des Hochmittelalters an, dass diese ihr Geld auf einer Burg der Templer hinterlegen konnten, dafür ein Dokument erhielten, dass den Besitz des Geldes bestsätigte. Dieses Dokument konnte schließlich an jedem anderen Standort der Templer wieder in bare Münze verwandelt werden. Kreuzfahrer, aber auch Reisende und Kaufleute nutzen dieses frühe Bankensystem gerne. Denn zuvor mussten sie ihr Vermögen mit sich führen und die Waren vor Ort bar bezahlen. Logisch, dass die Kaufleute ein gern gesehenes Opfer von marodierenden Räuberbanden waren. Der bargeldlose Zahlungsverkehr, der über Konten abgewickelt wurde, entwickelte sich parallel zum Banksystem der Templer. Dieser wurde von Geldwechslern eingeführt. So sind Transaktionen über Gut- und Lastschriften schon aus dem 11. Jahrhundert überliefert. In den ersten Jahrhunderten erfolgten diese Anweisungen meist mündlich. Erst im 14. Jahrhundert, als die italienischen Stadtstaaten zu bedeutenden Handelsmächten aufstiegen, wurden Zahlungsanweisungen schriftlich angeordnet. Die italienischen Kaufleute trugen auch maßgeblich zur Entwicklung des heutigen Systems im Zahlungsverkehr bei. Sie etablierten die Verrechnung unter den Konten und legten damit historisch den Grundstein für die heutigen Girokonten. Das erste Bankhaus, das Girokonten auf dem deutschen Markt anbot, war übrigens die Hamburger Bank. Dieser Service war allerdings den Hamburger Kaufleuten vorbehalten. Ein Giroverkehr in ganz Deutschland wurde erst mit der Gründung der Deutschen Reichsbank anno 1875 etabliert. Wer diesen Service nutzen wollte, musste allerdings ein Guthaben von mindestens 1.000 Mark vorweisen können.

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