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Für Kapitalanleger herrschen derzeit keine rosigen Zeiten, da das Zinsniveau im Keller ist und weder kurzfristige noch langfristige Kapitalanlagen akzeptable Renditen bringen. Es häufen sich jedoch die Hinweise und Veröffentlichungen, dass die Zinsen ab 2014 wieder steigen sollen. Während sich Kapitalanleger also wieder auf höhere Zinsen freuen können, müssen Unternehmen, Häuslebauer und Verbraucher mehr Zinsen für Darlehen in Kauf nehmen.

Rendite und Sicherheit

Gerade bei Finanzprodukten und kurzfristigen Sparformen wie Tagesgeld oder Termingeld ist es für renditeorientierte Kapitalanleger wichtig, stets über das aktuelle Zinsniveau informiert zu sein. Wer in 2014 von steigenden Zinsen profitieren will, sollte in den nächsten Monaten flüssig und flexibel bleiben, d.h. allenfalls kurzfristige Kapitalanlagen wie Tagesgeld oder kurzfristige Termingelder wählen. Einer der regelmäßigen Spitzenreiter in diesem Bereich ist unter der Plattform www.moneyou.de zu finden. Hinter diesem Angebot steht die niederländische ABN Amro Bank, die mit Mobile Apps das Online-Banking flexibler und transparenter gestalten will.

Wer jedoch sein Geld ohne Angst vor Verlusten anlegen will, muss sich auch mit Begriffen wie Einlagensicherung auseinandersetzen. Clevere Anleger schauen nicht nur auf die Zinsen, die für entsprechende Einlagen auf Tagesgeld, Termingeld oder längerfristige Sparanlagen gezahlt werden. Soweit es sich um Kapitalanlagen bis zu EUR 100.000 handelt, ist ein Anleger innerhalb Europas gut abgesichert. Hier greift eine EU-Richtlinie, die eine Einlagensicherung auf EUR 100.000 pro Anleger und Bank für alle EU-Staaten verbindlich festgelegt hat, unabhängig von der Anlageform. In Deutschland erfolgte die gesetzliche Umsetzung durch das sog. Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz. Darüber hinaus sind die meisten Privatbanken Deutschlands zusätzlich Mitglied des Bundesverbands deutscher Banken (BdB), der für seine Mitglieder einen weit darüber hinausgehenden zusätzlichen Schutz der Spareinlagen gewährleistet. Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken garantieren über einen eigenen Sicherungsverbund 100% der Einlagen ohne Grenze nach oben. Identische oder ähnliche Sicherungsformen existieren auch in anderen Ländern der Europäischen Union. Riskanter kann es jedoch bei Geldanlagen außerhalb Europas werden oder bei Kapitanlagen über EUR 100.000. Vielleicht erinnern sich einige Sparer an die Kaupthing Bank in Island, die in 2008 pleite gegangen war und wo keine vergleichbare Einlagensicherung bestand. Mehr als 30.000 deutsche Kunden mussten mehrere Monate um ihre Ersparnisse fürchten, bevor sich die Regierung Islands entschied, einzuspringen und zumindest die Kunden in Deutschland zu entschädigen. Wer mehr als 100.000 Euro anlegen will, sollte die Summe auf mehrere Banken verteilen oder sich für ein Kreditinstitut entscheiden, dessen Sicherung die gesamte Geldanlage auch im Ernstfall garantieren kann.

Attraktives Tagesgeld

Höhere Summen – aus meiner Sicht bereits ab EUR 5.000,00 – sind auf einem Girokonto oder Geschäftskonto fehl am Platz, wenn sie nicht kurzfristig benötigt werden. Trotz aller Unkenrufe wirft ein Tagesgeld stets höhere Zinsen ab als ein Girokonto oder ein Sparbuch. Ein Tagesgeldkonto ist in der Regel gebührenfrei zu eröffnen und auch die Kontoführung seitens der Bank ist kostenlos. Kunden können täglich über ihr Kapital verfügen und das Konto jederzeit auflösen oder Teilbeträge übertragen. Das sind Vorteile, die andere Konto- oder Sparformen nicht bieten. Zudem sind die Spareinlagen auf Tagesgeldkonten durch den Einlagensicherungsfond geschützt, zumindest bis zu einer Anlagesumme von EUR 100.000.

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